Turn- und Sportgemeinde Münsingen e.V.
Turn- und Sportgemeinde Münsingen e.V.

Bericht über Generalversammlung vom 23. März 2019

TSG Münsingen Stramm war das Programm bei der Generalversammlung: Neben den üblichen Regularien stand auch eine Satzungsänderung an. Von Sabine Zeller-Rauscher

 

 

Knapp drei Stunden Jahreshauptversammlung, informativ und unter­haltsam zu verpacken, ist kein einfaches Ding. Frank Bob und sein TSG-Münsingen-Team haben am Samstagabend in der Alenberghalle einmal mehr be­wiesen, dass es machbar ist. Zwi­schen den Tagesordnungspunk­ten unterhielten die Rhönrad­gruppe und junge Tänzerinnen aus der Turnabteilung mit sport­lichen Darbietungen wie auch die Handballmänner, die mit einem Film ihren Jahresablauf aufzeig­ten.

Unterhaltsam bei der TSG sind selbst die sonst so staubtrocke­nen Zahlen aus dem Kassenbe­richt, weil sie unterm Strich deut­lich auf den Punkt brachten, dass der Verein finanziell bestens auf­gestellt ist. „Dui TSG isch ein echt schwäbischer Verei, der spara ko wia d' Sau“, so Kassenprüfer Ro­land Korn, der lobend die Füh­rung der Kassenbücher hervor­hob.

Großes Lob und Dank sprach auch Vereinsvorstand Frank Bob in seinem Bericht allen ehrenamtlichen Menschen, Förderern und Gönnern der TSG aus. Bob sieht in seinem Verein als wichtigen Haltepunkt für das Leben im ländli­chen Raum. Für die Stadt Mün­singen sei die TSG eine Klammer für alle Menschen, ungeachtet ih­rer Hautfarbe, ihrer Ausrichtung, ihrer Lebensziele und Neigungen. „Diese Klammer muss nicht an der Vereinsgrenze enden“, so Bob, der sich eine Interessenge­meinschaft der Sport treibenden

Vereine in Münsingen gut vorstel­len könnte.

Ganz klar spreche sich die TSG Münsingen gegen jegliche Form der Gewalt aus. Für Bob und sein Team ein ganz wichtiger Punkt, der jetzt auch in der Satzungsän­derung fest verankert wurde.

Mehr als 1100 Mitglieder zählt Bob im Verein. Nicht ohne Stolz berichtete der Vorstand von 500 Jugendlichen, welchen es durch die TSG ermöglicht wird, Freude am Sport zu haben und die Wer­te vermittelt bekommen, welche für die Gemeinschaft förderlich sind. „Unsere Jugend ist die Zu­kunft der TSG“, so Bob, der ver­künden konnte, dass sich mit Desiree Buchholz eine junge Frau als Jugendleiterin zur Wahl stellt.

Durch die Satzungsänderung erhalten künftig alle Jugendlichen ab 16 Jahren ein Stimmrecht bei der Hauptversammlung. Auch wurde der Datenschutz neu in die Satzung aufgenommen. Mit der von Bob vorgeschlagenen und von der Versammlung einstimmig

 

Unsere Jugend ist die Zukunft der TSG.

 

Frank Bob

Vorsitzender

zugestimmter Satzungsänderung wird es künftig keinen 1., 2. und 3. Vorsitzenden mehr geben, son­dern drei gleichberechtigte Vor­sitzende, die sich als Gesamtteam aus Frank Bob, Sabine Kümmerle und Stefan Gaub zusammenset­zen.

Vorausblickend sieht Bob die Thematik „TSG Zukunft, Ausrich­tung und Planung“ als wichtigen Punkt in der Vereinsarbeit und hofft auf viele Ideen aus dem Mit­gliederkreis, welche die TSG noch spannender und attraktiver machen. Ein Punkt wird die Kletterwand sein, welche von Michale Hägele vorgestellt wurde.

Bei den Wahlen wurde ein­stimmig Sabine Kümmerle für drei Jahre in die Vorstandschaft gewählt. Auf zwei Jahre gewählt sind: Schriftführer Daniel Stark sowie die Abteilungsleiter Dirk Endler (Fußball), Sabine Zel­ler-Rauscher (Leichtathletik), Hans-Peter Hirning (Judo), Frauenwartin Bettina Schmid, Desiree Buchholz (Jugendleiterin) und Oliver Hofmann als Abteilungs­leiter Handball, nachdem Gün­ther Krieg sein Amt niederlegte. Auf ein Jahr wurden Kassier Hans Peter Stark-Meyer und Christine Buchholz, Abteilungsleiterin Tur­nen, in ihrem Amt bestätigt. Bei­sitzer Harry Zilz wurde verab­schiedet und Roland Korn sowie Günther Krieg für zwei Jahre in den Beisitz gewählt.

Sportver­einsvorsitzender Karl-Heinz Wal­ter, der die WLSB-Ehrungen vor­nahm, lobte die Arbeit der TSG und die moderne Satzungsände­rung. Die Arbeit der Vereine sieht Walter als wichtige Stütze der Ge­meinden. „Schwächelt diese Stüt­ze, dann ist in den Kommunen Alarm angesagt. Dann bricht ein Träger heraus, welcher zusam­menhält. Dann sieht es auch in den Punkten Integration und In­klusion düster aus.“

 

 

 Mitglieder ausgezeichnet

 

Bei der Versammlung

der TSG standen auch wieder zahlreiche Eh­rungen auf dem Pro­gramm:

Sportkreis: Die Sport­kreisehrennadel in Silber erhielt Hans-Peter Stark-Meyer.

 

WLSB-Ehrennadel in Bronze: Sabine Zeller-Rauscher und Hermann Daigler.

WLSB-Ehrennadel in Sil­ber:   Frank Bob und Da­niel Stark.

WLSB-Ehrennadel in Gold:     Hans-Pe­ter Hirning.

Handballverband:

Eh­rennadel in Bronze: Mi­chael Wöhler, Gabriele Krieg und Oliver Hof­mann.

TSG Münsingen Mit­gliedschaft:

Für 25 Jah­re:

Ulrike Burk-Grom, Fe­lix Costabel, Mario Gotterbaum, Alexander Lange, Gerda Meister und Volker Reinecker.

Für 40 Jahre:

Volker Armbrusten Marlene Goller, Klaus Jäckle, Frank Mutschler, Tho­mas Speidel.

Für 50 Jah­re:

Rosemarie Brändle, Iris Costabel-Bühle, Martin Kahlau, Annelie­se Schnitzer, Gisela Schulze, Armin Skiera, Waltraud Starzmann, Gisela Wohlfahrt.

Für 60 Jahre:

Elisabeth Kraft.

Für 70 Jahre:

Heinz Ruopp, Doris Schuhma­cher und Erich Starz­mann.

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